dilemma while getting acquainted

interaction principle for social wearable displays
When we want to get to know another person, we have to share some of our personal or private opinions and feelings. Some people are more afraid of doing so — they are afraid of being vulnerable — and that’s what we refer to as shy, more or less. In a recent discussion about Experience Design, we came across the Social Button again: Primarily it is intended to facilitate exactly these initial steps towards an interpersonal relation. The button reveals matching personal criteria (common friends, e.g.) by displaying some meaningful graphics on the Social Button of the corresponding person. It is not only exposing private data (to certain extent) but uses another person as “billboard” — two factors that might make us feel uneasy in a similiar way than the usual face-to-face situation but initiated by technology.

It seems as we have to trade in control for getting to know others more easily. It was one of our goals to reduce the reasons for these privacy concerns as far as possible by implementing a symbol decoding on a subjective basis.

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experience your network

Preparing an interview with Nathan Shedroff (which will be conducted by Jane Pitrowsky) I focused on an emotional aspect of my master project, the creation of feeling at home. According to Shedroff we cannot avoid evoking experiences for the user (as experience is closly linked to perception, e.g.) but it becomes a designer’s responsiblity to take care of the emotional and sensual implications of his creations (Some of his perspectives are difficult to apply to my project because I develop a service rather than a single product).

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questions not answers

In the course of developing my ideas to present the “Design for Debate” position in a short (30″-60″) movie clip I tried to mix future developments in technology with well-known situations of today. Three very short “glimpses” introduce some hot topics that can be found in current discussions. To raise the level of alert a voiceover will present the scenarios not as if the can possibly happen but as if they become reality inevitably. Each character in the movie — representing the audience — seems to listen to the voiceover and (consequently) has some questions about the presentation. While he starts with “But…” he is left behind by the imaginary presenter who moves on to the next clip.

design for debate - meat
Das Schnitzel der Zukunft wird nicht mehr einer toten Kuh entstammen, sondern direkt als Zellkultur wachsen – ganz nach unseren Vorstellungen!

design for debate - poo
Wir gehen davon aus, dass der Mensch in zukünftigen Energieszenarien auf sich selbst zurückgreift. Als Biogasquelle.

design for debate - bodyfarm
Die Bio- und Medizintechnologie von morgen kann lebensnotwendige Ersatzteile direkt im menschlichen Körper wachsen lassen. Und schafft damit ganz neue Erwerbsmöglichkeiten.

[black]

Die Welt von morgen in der Diskussion.
Design for Debate.

The examples illustrating the movies were developed
by
James King and
Michael Burton at the RCA.
Stelarc gave himself a third ear as an implant in his arm.

[update 070615]

Producing energy from our excrements was regarded as too little provocative — it seems as if it is on the edge of becoming reality already. So, here are two new scenarios as replacements:

scenario for debate: biomaterial
voice-over: “Die Bio- und Medizintechnologie von morgen kann lebensnotwendige Ersatzteile direkt im menschlichen Körper wachsen lassen. Werden Menschen ihren Körper als Bio-Substrat vermieten?”
(to understand the drawings it might be helpful to watch the featured project by michael burton, nanotopia, at the RCA)

scenario for debate: nanobathing
voice-over: “Winzige Nanomaschinen werden in Zukunft unseren Körper viel gründlicher und effizienter reinigen als die Dusche von heute. Nicht nur außen, sondern auch innen.”
(this clip builds on Johanna Sim’s nanocleaner idea)

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acting for debate: Storyboard

last bio lab 004 by marshlight

Bsp. Fleisch essen
ohne Sprache, ca. 50 secs

heute:

[Kuh? die nehmen wir ja schon nicht mehr wahr]
Supermarkt, Griff in die Tiefkühltruhe (alternative Drehorte: Mensa-TK, Metzger — ohne TK)

vision: Fragen suchen

Fragen stellen nach dem Essen: Was könnte es noch sein?
Mensa-Essen wir kritisch beäugt.
Alternative, neue Formen werden vorgestellt: Die displayTorte (wenn es Filmaterial von Martí Guixé dazu gibt)
Kultivierung eines “künstlichen” Fleisches (Filmmaterial vom RCA oder aus dem med. Bereich)

Erfahrung, Ausprobieren: Zukunft darstellen

Mehrere Studenten beim Essen (mit besonderen, “klinisch” wirkenden Tabletts), einer im Fokus. Er isst sein (grünes?violettes?) Steak und kaut etwas nachdenklich/aufmerksam darauf herum.

Diskussion: Richtung entscheiden

Durch das/beim Essen entspinnt sich eine ernsthafte, “akademische” Diskussion. Eine “Testesser” Atmosphäre wird dadurch deutlich, dass nicht einfach alle in sich hineinschaufeln, sondern auch die anderen aufmerksam essen und viel debattieren.

Alternative

Die Studenten brechen das Essen ab und man sieht einen davon sich ein “richtiges” Steak holen.

Storyboard als automatische Präsentation (openOffice Impress, 769 kb)
Storyboard als flash-export (240 kb), leider nur zum selber klicken.
[Nachtrag – 2007-05-08]
design for debate - storyboard
ein neues, ausführlicheres Storyboard

Arbeitsplan

Zum geplanten Arbeitsaufwand/Materialeinsatz
Drehort ist im Wesentlichen eine Kantine/resp. unsere Mensa. Hier wäre zu klären, ob das (zu viel) Lichtaufbauten nach sich zieht.

Schauspieler können alle dem Personal und unserem Kurs entspringen, Sprech-Text ist derzeit keiner vorgesehen.

Die Requisiten sollten einfach zu besorgen sein (Tabletts) bzw. herzustellen (esstechnisch unbedenklich gefärbte Steaks).

Die Drehgenehmigung für die Supermarkt-Tiefkühltruhe könnte (erfahrungsgemäß) schwierig, vor allem langwierig werden, daher wäre die TK der Mensa oder ein Metzger vielleicht eine bessere Lösung.

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a short movie on design for debate

space observatory dishes

Mottos

Design heißt nicht (nur), die Probleme von heute zu lösen, sondern die von morgen zu suchen.

Krititsches Design: die Welt von morgen ausprobieren.

Nicht nur Produkte designen, Diskurse gestalten!

Tabus als Inspiration, Design als Werkzeug, Diskussionen als Produkt.

glowing bacteria

Szenario1

Man sieht einen Arbeitsprozess in einem Biotech-Labor oder einer -produktion. Diese wird von einem Designer beobachtet. In seinem Büro beginngt er selbst zu hantieren und auszuprobieren. Heraus kommen “Designer-Bakterien” [Produktauswahl noch nicht endgültig. Hintergrund], die nicht nur unter dem Mikroskop eine eigenwillige, besonders gestaltete Form aufweisen, sondern im Kollektiv in einem besonderen Farbton leuchten. Mit einem umfunktionierten Edding-Stift kann man diese Bakterien für Tags gebrauchen und so seine Anwesenheit an bestimmten Orten dokumentieren.
Bei einer abendlichen Präsentation wird der Stift vorgestellt und das Publikum kann ihn auch ausprobieren. Das führt zu unterschiedlichen Reaktionen von Erstaunen bis Ablehnung und zu kontroversen Diskussionen mit dem Designer und auch unter den Zuschauern.

girl on phone

Szenario2

Es beginnt mit alltäglichen Kommunikations-Situationen: Am Telefon, Konferenzen, Mobiltelefonie, ein Taxi rufen (mit dem Mobiltelefon in der winkenden Hand). Ein Designer [oder ein Techniker mit weißem Kittel?] übergibt einer Freundin ein gewöhnlich aussehendes Telefon und empfiehlt ihr, es einfach auszuprobieren und zu entdecken. Sie telefoniert damit im berufl. Alltag wie üblich. Als sie während einer Besprechung zufällig auf das Display ihres Telefons blickt, sieht sie, dass zahlreiche Daten mit anderen Geräten ausgetauscht werden [vielleicht muss noch definiert werden, welche genau]. Die Diskussion mit ihren Kollegen zeigt, dass auch deren Geräte sich alle gerade in einem munteren Austausch befinden und ein paralleles Netzwerk etabliert haben und sich über ihre Benutzer austauschen [ein Nutzen wäre, dass die Netzbelastungen/Stoßzeiten besser verwaltet werden können — das braucht aber nicht Teil des Films zu werden]

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