Hallo Caritas!

Ich heiße Johannes Landstorfer. Bei der Designberatung IXDS erstelle ich Konzepte und Strategien und leite Teams aus Designern und Entwicklern um neue Technologien für Menschen nützlich zu machen. Ich bin von einer designtypischen Neugier beseelt, aber 10 Jahre Erfahrung haben mich auch Geduld gelehrt.

Die meisten Projekte aus meinem Arbeitsleben sind herausfordernd und reizvoll, aber haben meine “soziale Ader” und  gesellschaftliches Interesse nicht besonders angefragt. Ausnahmen waren z.B. die Vernetzungstreffen für offene Lehrmaterialien, und Projekte zum Umgang mit persönlichen Daten.

Warum die Caritas?

Arbeit in & an der Gesellschaft

Die Caritas wirkt im Hier & Jetzt, wo Menschen Hilfe brauchen. Gleichzeitig braucht es den Blick auf strukturelle Probleme und in die Zukunft: Pflegeroboter, digitale Teilhabe? Die Caritas kennt hier die Anforderungen genau. Ich möchte helfen, dieses Potential für innovative Strategien, politische Zielsetzungen und Projekte zu nutzen.

Offene Organisationsform

Die Caritas ist keine Firma, die Betriebsgeheimnisse hütet. Im Gegenteil, sie braucht den Austausch mit anderen Organisationen, zwischen den Angestellten, den Ehrenamtlichen und den Menschen, mit denen sie an einem besseren Leben arbeitet. Statt Verschwiegenheitsvereinbarungen möchte ich mehr offenen Austausch und dadurch überraschende Begegnungen.

Im Fokus der Mensch

Design ist eine Disziplin an der Schnittstelle von Mensch und Technik (und Strategie). Ich möchte mit der Caritas technische Neuerungen nicht nur bewerten (und ggf. nutzen), sondern mich für die Bedürfnisse der Menschen in der digitalen Welt stark machen – gerade wenn sie nicht Standard-Nutzer oder technik-affin sind. Am besten geht das, wenn die Caritas selbst ein Akteur in der Entwicklung neuer Lösungen wird!

Diversität & Größe

Die Größe der Caritas erlaubt es, eigene, spezifische Werkzeuge zu entwickeln, als Lösung für die eigenen Kollegen, aber nützlich auch für andere (open source!). Mich reizt es außerdem, im Sinne der kollaborativen Design-Methodik mit  unterschiedlichen und gerade oft nicht technischen Disziplinen & Menschen zusammenzuarbeiten.

Dezentral organisiert

Innovation braucht eigenständige Köpfe, die ihre Ideen ausprobieren können – gerade digitale Technik kann die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Gruppen und Wegen fördern und Diversität und Koordination zusammenbringen. Weil traditionell-hierarchische Strukturen sich schwer mit Innovation tun, kann man die Bistümer und engagierte Initiativen als Vorläufer einer neuen, verteilten Organisationsform sehen.

Digitalen Wandel gestalten

Der Markt für Pflegeleistungen ist offener geworden. Die Caritas muss sich daher durch spezifische Vorteile unterscheiden oder andere Aufgabenfelder entwickeln. Echte Innovation ist aber nicht Technik, sondern erfasst die Organisation als Ganzes. Technik kann helfen, Arbeit zu erleichtern, Akteure zusammenzubringen und Prozesse transparent, partizipativ und trotzdem möglichst effizient zu gestalten.

 

Was bringe ich mit?

Projektleiter auf Augenhöhe

Ich schätze Teamwork und den Mix unterschiedlicher Charaktere. Im Lauf der (über sieben) Jahre ist es mir immer wichtiger geworden, als Projektleiter den Kollegen beim Erreichen ihrer Ziele zu helfen. Und dabei die Kommunikation mit allen Beteiligten (Kunden, Leiter, andere Teams) möglichst lebendig zu gestalten.

Experte für Design & Innovation

Innovation muss auch passieren. Neben der systematischen Analyse untersucht man neue Lösungsansätze durch häufiges Ausprobieren und Testen. Designmethoden fokussieren dabei darauf, Nutzerbedürfnisse, Strategie und technische Machbarkeit zusammen zu bringen. Das ist der Kern meiner aktuellen Arbeit und diese Herangehensweise liegt mir.

Erfahrung mit Firmen-Software

Anwendungen für den privaten Bereich werden auch in vielen Firmen eingesetzt (oder umgekehrt). Aus meiner Erfahrung mit “Produktivitätssoftware” und Industrie 4.0 lassen sich viele Verbesserungen für Systeme in Großorganisationen wie der Caritas ableiten – z.B. Benutzer in den Mittelpunkt!

Leidenschaft für Organisations-Entwicklung

IXDS habe ich mit-aufgebaut, von 0 auf über 80 Leute. Mit unkonventionellen Elementen wie der 4-Tage-Woche für alle und verteilten Leitungsfunktionen. Ich entwickle einfach gerne meinen Arbeitsplatz und die Organisation darum herum  – auch wenn das bisweilen Lehrgeld zahlen heißt.

Christlich professionell

“Seit ihr die vielen Projekte für die Telekom gemacht habt, frage ich mich, wo eigentlich deine altruistische Seite geblieben ist,” wie es ein Freund ausdrückt. Neben Altruismus braucht die Caritas vor allem Profis. Aber meine Energie soll lieber durch die soziale Ader fließen als einfach in die nächste Produktneuheit.

Projektauswahl

Digitale Caritas

Die “Digitale Caritas” ein Entwicklungsprozess und damit auch die Koordinationsstelle. Mögliche Aufgabenfelder und ihre Beziehungen finden sich in dieser Skizze. Vielleicht nicht überall selbsterklärend, da können wir uns gerne darüber unterhalten.

Vorschaubild für die Kontextkarte Digitale Caritas

Viele meiner Projekte kann ich nicht zeigen, weil sie “closed innovation” sind. Zum Glück waren aber auch einige Projekte dabei, die ich zeigen kann und die mich außerdem überzeugt haben, dass “open innovation” das Feld ist, in dem ich arbeiten möchte.

FirefoxOS Privacy Controls

Wie kann man digitale Neulinge an das Thema Datenschutz heranführen und wie kann das vor allem eine spannende Reise für sie werden?

Wikimedia Mapping OER

Methoden-Unterstützung für eine bunte community, damit sie den Status quo und lohnenswerte Projekte für offene Lehrmaterialien festhalten kann

The Smart Factory as a Service Ecosystem

Wie kann Service Design bei der Innovation in Fabriken (auch: großen Organisationen) helfen? – Vortrag auf der SDNglobal 2106

Design for Privacy

Drei Ansätze für Design als Mittel, Menschen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu geben. – Vortrag beim IXDS PreWorkTalk 2015

Blog: Netz(politik)-Gedanken

In unregelmäßigen Abständen halte ich Gedanken zur Entwicklung des Internets in der Gesellschaft fest.

Eine genauere Beschreibung zur Arbeitsweise von IXDS, dem besonderen Ansatz und typischen Methoden finden sich auf der Website von IXDS.

Wo ich gearbeitet und etwas gelernt habe

Den größten Teil meines beruflichen Lebens habe ich bei IXDS verbracht – aber den einen oder anderen Ausflug habe ich mir erlaubt.

Designer & Team Lead

IXDS

2008 – 2015

Von den bescheidenen Anfängen habe ich IXDS mit-aufgebaut zu einer respektablen Desiginfirma für digitale Transformation mit über 80 Leuten. Wir arbeiten von der Strategie bis zur Umsetzung an einer großen Bandbreite von Projekten.

Schnelles Wachstum und eine Firma im ständigen Wandel kosten eine Menge Energie. Aber es war immer eine große Chance für mich, meinen Arbeitsplatz nach meinen Wünschen zu formen.

Design Lead 
Smart Manufacturing

IXDS

2015 – 2017

Ich half das Hub smart manufacturing als Wissenszentrale für Industriethemen aufzubauen und Strategie und Kunden zu entwickeln.


Diese Welt ist sehr Ingenieur-lastig aber der Erfolg von neuen Lösungen hängt auch hier davon ab, wie sie in den Händen & Augen der Fabrikarbeiter funktioniert. Außerdem hat es mich natürlich fasziniert, Nutzer-Interviews inmitten komplexer Maschinen zu führen.

Caritas

ab 2018

 

Web Designer

ICBA

2009

Als Teil eines viermonatigen Aufenthalts in Sucre, Bolivien, entwarf ich eine neue Website mit einem Content Management System für das Instituto Cultural Boliviano-Alemán.

Das Designverständnis in Europa und Südamerika ist sehr unterschiedlich. Was ein leicht verständliches Interface angeht, um die Inhalte einer Website zu pflegen, da sind die Erwartungen ganz die gleichen.

UX Designer

Fritzing

2008 – 2009

Als Designer unterstützte ich ein Forschungsteam um eine open source Software zu entwickeln, mit der Nicht-Ingenieure elektronische Schaltungen entwickeln können – im Sinne der “Maker Kultur”.

Nennt es nicht Lernen! Fritzing ist zwar auch eine Lernumgebung. Das wichtigste ist aber, Leute zu ihrem ersten Projekt zu ermutigen und dann dort zu unterstützen, wo sie Hilfe brauchen – das Lernen kommt von alleine.

Forscher Datenvisualisierung

FH Potsdam

2013

In einem multidisziplinären Forschungsteam untersuchten wir visuelle Werkzeuge, die Netzwerksicherheit-Spezialisten helfen, Gefahren in Datenströmen schneller zu entdecken.

Unsere co-kreativen Methoden waren ungewohnt für die meisten Forscher – auf diese Weise wurden kollaborative Designmethoden für die Datenvisualisierung der Fokus in unserem wissenschaftlichen Paper.

Noch mehr Details gewünscht? Über mein 
Xing Profil erhalten Sie einen vollständigen Überblick.
Meine wissenschaftliche Arbeit finden Sie bei Research Gate.

Wir müssen uns treffen!

Ich hoffe, bis hierher war es schon sehr interessant für Sie. Aber beim Kennenlernen geht nichts über ein persönliches Gespräch. Melden Sie sich doch bei mir!

mail@emotisys.de

PGP Fingerprint:
235E 733C 9943 A473 06B6 08B4 7D58 A288 7698 BC87

Credits / cc-by

Danke an Philipp Sackl, der seine Bewerbung bei Mozilla so offenherzig beschrieben hat – das war für mich sehr einleuchtend und eine große Motivation und (unverkennbar) Inspiration.

Ich bin außerdem dankbar für die Elemente, die ich dank der creative commons einbauen konnte:

Gemma Evans via the noun project, cc-by 3.0

Jasmine Rae Friedrich via the noun project, cc-by 3.0

Dimitry Sunseifer via the noun project, cc-by 3.0

Adapted from Arif Fajar Yulianto via the noun project, cc-by 3.0

Lützner, Goltz, Atelier Disko, cc-by 4.0

Anne Deppe for IXDS