from interesting to completely useless

Das Problem vieler Blogs besteht in meinen Augen darin, dass sie – einmal geschaffen – nach Inhalt verlangen. Nach mehr und mehr Inhalt, denn ein Blog auf dem nichts passiert, den mag auch niemand lesen. Aber nur die wenigsten Blogs schaffen es, dabei tatsächlich etwas nützliches – und sei es die Erheiterung von Insidern – zu enthalten. Viele wiederholen, was schon jeder wusste oder kehren das Innerste des Privatlebens der Autoren nach außen. Wo man gerade im Internet bemüht ist, seine persönlichen Daten beisammen zu halten (oder es zumindest sollte), entspricht dies der radikal gegenläufigen Richtung, folgt aber immerhin der verkürzten Erklärung, ein blog sei ein Tagebuch. Das möchte ich nicht hoffen.

Diese meine Seite macht sich nun auch eine blog-Software zu nutze, aber dabei will sie aus den obigen Gründen gar kein Tagebuch sein. Ein Skizzenbuch vielleicht, in dem ich für mich sammle, was aufhebenswert scheint und präsentiere, was für Leute, die mich kennenlernen sollen, notwendig ist. Ein Sammelbecken für alles mögliche, in dem eines Tages vielleicht so viele interessante Kräuter und Rüben zusammengerührt wurden, dass man sich über seinen Chrarakter neue Gedanken machen kann.

Bis dahin werde ich ersteinmal am Nichtvorhandensein meiner Digitalkamera leiden, mit der man so ein Skizzenbuch ja wundervoll bebildern könnte.

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