Media Theory

Mit Hilfe der Ästhetik wird versucht, klare Regeln zu schaffen, um Design zwischen Kitsch und Kunst, Form und Funktion einzuordnen und die Gestaltungsarbeit damit einer (gerade auch ökonomisch) rationalen Umwelt zu erklären. Dieser Zweckorientierung entgeht dabei genauso wie dem naiv-harmlosen Verschönerungsgedanken, dass es ein Designer vor allem mit Stimmungen zu tun hat, ja Stimmungen absichtlich erzeugen will. Die Wirkung dieser “Atmosphären” (Gernot Böhme) ist dabei keineswegs trivial.

Um diese Wirkung einmal nicht nur gezielt zur Entfaltung zu bringen, sondern sie vor allem kritisch zu hinterfragen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu reflektieren, eröffnete Prof. Dr. Friedrich 2003 das Offene Projekt (Theorie). Die Seminararbeiten von einigen Studenten und mir setzen sich je nach Semesterthema unter anderem mit Horckheimer, Adorno und Marcuse, aber auch mit Baudrillard oder Husserl auseinander.

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